So nutzen Sie den letzten Fördercall am 8. Oktober
Am 8. Oktober um 17:00 Uhr öffnet sich zum letzten Mal in diesem Jahr das Fenster für den Bundeszuschuss zu Photovoltaikanlagen und Stromspeichern. Es bleibt zwei Wochen offen, bis 22. Oktober – aber wer die Erfahrung der bisherigen Calls kennt, weiß: Entschieden wird in den ersten Minuten.
Hier steht, was Sie über den Call wissen müssen, wie die Einreichung abläuft – und warum wir Ihnen gleichzeitig raten, die Förderung als Bonus zu sehen und nicht als Fundament Ihrer Kalkulation.
Die Eckdaten des dritten Fördercalls
Der Investitionszuschuss nach dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) wird über die EAG-Abwicklungsstelle vergeben. Für den Call ab 8. Oktober gelten für private Anlagen diese Sätze:
Kategorie
Anlagengröße
Fördersatz
A
bis 10 kWp
150 € pro kwP
B
über 10 bis 20 kWp
140 € pro kWp
Speicher
bis 50 kWh
150 € pro kWh (nur gemeinsam mit PV-Antrag)
Ein Rechenbeispiel: Für eine 10-kWp-Anlage mit 10-kWh-Speicher sind das 1.500 € plus 1.500 € – also 3.000 € Zuschuss. Ein ordentlicher Betrag, der sich mitzunehmen lohnt.
Wichtig bei Kategorie A und B: Es gilt die Reihenfolge des Einlangens. Wer zuerst vollständig einreicht, kommt zuerst dran. Kein Losverfahren, keine Bewertung – ein Wettrennen.
Die Eckdaten des dritten Fördercalls
Seit 2025 gibt es zusätzlich den Made-in-Europe-Bonus für Komponenten aus europäischer Produktion. Sind Module, Wechselrichter und Speicher nachweislich in Europa gefertigt, sind bis zu 30 Prozent Aufschlag auf den Zuschuss möglich.
Für unsere Kunden ist das ein doppelter Gewinn: Wir setzen ohnehin auf europäische Technik – etwa Wechselrichter von Fronius aus Oberösterreich. Der Bonus muss allerdings bereits bei der Antragstellung angegeben werden, samt konkreten Komponenten. Nachträglich lässt sich nichts mehr ändern. Das heißt: Das Angebot muss vor dem Call fixiert sein, nicht danach.
So läuft die Einreichung ab – Schritt für Schritt
Rechnen Sie nicht fest damit
Jetzt der Teil, den Ihnen nicht jeder sagt: Die Fördertöpfe sind massiv überzeichnet. Beim Sommer-Call war das Budget für kleine Anlagen binnen Sekunden ausgeschöpft, tausende Anträge gingen leer aus. Das Budget für den Oktober-Call fällt zudem kleiner aus als bei den Runden davor.
Was heißt das für Ihre Entscheidung?
- 1
Eine PV-Anlage muss sich ohne Förderung rechnen – und das tut sie bei den aktuellen Modulpreisen in aller Regel auch. Wie die Zahlen aussehen, haben wir im Beitrag Was kostet eine Photovoltaikanlage in Österreich? durchgerechnet. Der Zuschuss ist das Zuckerl obendrauf, nicht die Basis.
- 2
Wer mitspielen will, muss perfekt vorbereitet sein. Vollständige Unterlagen, fertiges Projekt, Zählpunkt in der Tasche – dann entscheiden Sekunden, und die Chance ist real.
- 3
Wer beim Call leer ausgeht, verliert nichts außer dem Bonus. Die Anlage wird deshalb nicht schlechter, und Länder und Gemeinden haben teils eigene Töpfe, die unabhängig vom Bundescall laufen. Was in Niederösterreich und Ihrer Gemeinde aktuell möglich ist, klären wir im Beratungsgespräch mit.
Was Sie jetzt konkret tun sollten
Bis zum Call bleiben ab heute rund drei Wochen. Die Checkliste:
Für laufende Projekte übernehmen wir die Abstimmung von Angebot, Netzanmeldung und Förderantrag,
damit die Reihenfolge stimmt und am Stichtag alles bereitliegt.
Alle Angaben ohne Gewähr!


